Varinia Schwengel, B.Sc.
Fachkraft für Kinderschutz und Kinderschutzkonzepte, Sozial- und Sexualpädagogin.
Verstehen. Verbinden. Regulieren.
Ein Nachmittag von auxilior-netzwerk, B3-Netzwerk und Contraste – drei Fachvorträge entlang eines roten Fadens: von der Entwicklungspsychologie über Bindung und Trauma bis zur NeuroDeeskalation in der pädagogischen Praxis.
Die Veranstaltung
Am 6. Oktober 2026 öffnen die Betriebe der LSB-Gruppe ihre Türen. Der Tag verbindet einen Tag der offenen Tür mit drei aufeinander aufbauenden Fachvorträgen – und schafft damit Raum für fachlichen Input, kollegialen Austausch und einen Einblick in unsere tägliche Arbeit.
Der rote Faden führt von entwicklungspsychologischen Grundlagen über Bindung und Trauma hin zu konkreten, neurobiologisch fundierten Handlungsansätzen für die pädagogische Praxis. Sie lernen dabei die drei Organisationseinheiten auxilior-netzwerk, B3-Netzwerk und Contraste kennen.
Unsere Betriebe im Netz:
auxilior-netzwerk.at ·
b3-netzwerk.at ·
contraste.at
Programmablauf
Get-together, gemeinsames Mittagessen und Gelegenheit, auxilior-netzwerk, B3-Netzwerk und Contraste kennenzulernen.
Grundlagen der kindlichen und jugendlichen Entwicklung als Basis für das Verstehen von Verhalten.
Wie Bindungserfahrungen und traumatische Belastungen zusammenwirken – und was das für die Beziehungsarbeit bedeutet.
Neurobiologisch fundierte Handlungsansätze für herausfordernde Situationen in der pädagogischen Praxis.
Jeder Vortrag umfasst rund 30 Minuten Fachinput sowie 15 Minuten Diskussion. Zwischen den Vorträgen sind kurze Pausen vorgesehen.
Warum NeuroDeeskalation®?
Wer in der Kinder- und Jugendhilfe arbeitet, kennt diese Momente: Eine Situation kippt, ein Kind schreit, verletzt sich selbst oder ist schlicht nicht mehr erreichbar. Klassische Deeskalationskonzepte setzen hier auf feste Abläufe und auf Selbstschutz.
NeuroDeeskalation® dreht den Blick um. Sie versteht Eskalation als Reaktion des Nervensystems: Wer im Überlebensmodus ist, hat keinen Zugriff mehr auf jene Hirnregionen, die für Abwägen und Entscheiden zuständig sind. Argumente, Wahlmöglichkeiten und angekündigte Konsequenzen laufen in diesem Moment zwangsläufig ins Leere.
Der von Dr. Christoph Göttl entwickelte Ansatz verbindet Neurobiologie mit Bindungs- und Traumatheorie sowie körperorientierten Methoden. Sein Kern ist ein Perspektivwechsel: Nicht der Schutz vor dem Gegenüber steht im Mittelpunkt, sondern die eigene Regulation. Wer selbst reguliert und emotional verfügbar bleibt, senkt die subjektiv erlebte Bedrohung – die Eskalation entsteht dann oft gar nicht erst oder klingt deutlich schneller ab.
Referentinnen
Fachkraft für Kinderschutz und Kinderschutzkonzepte, Sozial- und Sexualpädagogin.
Klinische- und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin, Kinder- und Jugendpsychotherapeutin. Lehrtherapeutin für KIP (katathym imaginative Psychotherapie) und Lehrbeauftragte für Säuglings-, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie in der ÖGATAP. Eigene Praxis in Klagenfurt.
Psychotherapeutin, Traumatherapeutin, NARM Practitioner und Körperpsychotherapeutin. Leiterin des Therapiezentrums Ressourcenreich und Mitbegründerin der internationalen Bewegung NeuroDeeskalation® mit über 20 multiprofessionellen Trainer*innen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz.
Anfahrt & Parken
Anmeldung
Kontakt
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